Startups sind für die Entwicklung neuer und innovativer Geschäftsmodelle in einer sich ständig verändernden Welt unerlässlich. Um das aktuelle Potenzial und die Herausforderungen von Startups in der Fertigungsindustrie aufzuschlüsseln, hat Markus Kleinfercher, Senior Project Manager bei EIT Manufacturing East, in seinem neulich veröffentlichten Whitepaper einen Überblick über das österreichische Startup Ökosystem und entscheidenden Erfolgsfaktoren für Hardware Startups gegeben.

Österreich bietet seinen Startups umfangreiche Möglichkeiten, um zu wachsen. Es gibt eine Vielzahl von Unterstützungsstrukturen, wie Inkubatoren, Acceleratoren und Förderprogramme, die sie nutzen können, um Expertise und Fördergelder zu erhalten. Darüber hinaus ermöglicht die geographische Lage Österreichs den Startups einen einfachen Zugang zu sowohl west- als auch osteuropäischen Märkten.

Allerdings sind österreichische Startups in der Regel durch die geringe Größe des lokalen Marktes und die Lücken bei der Finanzierung in den fortgeschrittenen Phasen eingeschränkt. Darüber hinaus ist der generelle Kapitalbedarf von Hardware Startups hoch, so dass eine Produktion in großem Maß erforderlich ist, um rentabel zu werden. Um diese Probleme anzugehen, wurden in dem Whitepaper die wichtigsten Faktoren für den Erfolg von Hardware Startups ermittelt. Diese reichen von der schnellen Entwicklung von Prototypen bei gleichzeitiger Sicherstellung eines plausiblen Konzeptnachweises (PoC) bis hin zur Gewährleistung eines angemessenen Schutzes des geistigen Eigentums (Intellectual Property).

Im Allgemeinen enthält das Whitepaper wichtige Empfehlungen, wie man sich als Hardware Startup im Wettbewerb behaupten kann. Zunächst einmal sind die Sicherung verschiedener Finanzierungsquellen und ein solider Finanzplan von entscheidender Bedeutung, um den kapitalintensiven Charakter der Hardwareentwicklung zu überwinden. Ein qualifiziertes Team und eine starke Führung fördern diese Entwicklung. Des Weiteren kann der Aufbau strategischer Partnerschaften mit HerstellerInnen, Forschungseinrichtungen und BranchenexpertInnen die Innovation beschleunigen und die Produktion rationalisieren. Außerdem kann die Nutzung von staatlichen Zuschüssen, Inkubatorprogrammen und regulatorischer Unterstützung ein günstigeres Umfeld für langfristigen Erfolg schaffen.

Die gesamte Publikation kann hier abgerufen werden: Link

Kontakt:

Lukas Schwab

EIT Manufacturing East

lukas.schwab@eitmanufacturing.eu